Thor2 (Hartschale) von Aerostyle
So, bei mir ging es nun auch los mit dem Ausbau vom Thor.
Als erstes wurden die Servos und Carbon-Servorahmen vorbereitet.
Alle X10 Pro wurden auf 150 Grad Servoweg programmiert.
Im diesem Zuge auch gleich die Impulsweite auf, das von mir verwendete System angepasst – JETI
Die Servos wurden mit Trennwachs behandelt (das sie nachher nicht festkleben) und dann in die Rahmen geschraubt.
Wie immer werden die 3 Carbonteile der Servorahmen angeschliffen und an den Ecken wo sie sich verbinden mit einem Tropfen Seku fixiert.
Die Hebellängen der Doppelservoarme sind folgende
Wk – 10mm
Qr – 6,35mm
Als nächstes wurden die Servoschächte rundherum mit Kreppband abgeklebt und Positionen der Servos bestimmt, bzw angezeichnet. Hier wähle ich die Position so das die Rippe mit dem Gegenlager unter die Schale kommt. So lässt sich diese Rippe später mit Ober- und Unterschale verkleben. Kostet 3g Kleber und bringt sehr viel an Steifigkeit.
Hierbei achte ich immer darauf das mein Servo, bzw das Gestänge 90 Grad zum Scharnier läuft.
Anschließend kann die angezeichnete Achse weiter übertragen werden, bis auf die Oberschale. Dann hat man die genaue Position für die Ruderhörner.
Die Größen der Ruderhörner habe ich vorab berechnet, passend zu den Servoarmen die zum Einsatz kommen.
Wk – 12,8mm
Qr – 12,18mm
Bei den WK ist es wichtig den Drehpunkt mind. 2mm vors Scharnier zu verlagern. So hat man später bei großem WK-Ausschlag nach unten keine Probleme das die Gabelköpfe an der Schale anschlagen bevor man den gewünschten Ausschlag erreicht hat.
Dann kann es losgehen mit dem Ausdremeln am Ruder für die Ruderhörner.
Hierfür nutze ich, für den ersten Schnitt immer eine Diamant Trennscheibe. Damit lässt sich sauber entlang der Markierung arbeiten.
Anschließend nehme ich einen 2mm Schleifkopf und lass diesen langsam entlang des bereits gemachten Schlitzes arbeiten.
Das Ganze wird so lange in kleinen Schritten wiederholt und die Öffnung im Ruder angepasst bis das Ruderhorn so passt wie es sein soll.
Auch das Ruderhorn kann etwas zurechtgeschliffen werden – nur nie auf der Unterseite des Ruderhorns, sonst veränderst du ja die Hebellängen.
Der hinteren Steg in der Fläche muss natürlich durchtrennt und freigearbeitet werden, hier muss ja das Gestänge später durch.
Mein Tipp: macht dies bevor ihr die Ruderhörner einklebt, diese sind später nur im Weg.
Serienmäßig ist der hinteren Steg schon ausgespart, nur an einer Stelle wo es nichts bringt:-)
Hier hab ich Mario natürlich schon informiert und er ist an dem Thema dran.
Wenn die Ruderhörner dann an allen Rudern so sitzen wie sie sollen dann kann eingeklebt werden. Vorher noch sie Ruderhörner anschleifen (natürlich nur die Klebeflächen) und alles staub- und fettfrei machen. Auch die Aussparungen im Ruder.
Den vorgefertigten Ausschnitt im hinteren Steg, den wir nicht brauchen füllen ich mit etwas Schaumstoff. Hier kommt eine schöne Mumpe drauf und somit ist an dieser Stelle Ober und Unterschale wieder verbunden. Dies ist nicht zwingend notwendig, kostet aber kaum Zeit und Kleber anrühren muss ich ja sowieso.
Ich fixiere die Ruderhörner immer mit einem kleinen Tropfen SeKu und prüfe mehrmals ob die Positionen und Ausrichtung passt und ob Linker und rechter Flügel identisch sind.
An der Oberschale, vorm Scharnier wird ein wenig Freiraum gefräst so das das Ruderhorn da nicht anstößt wenn wir es verkleben. Dieser Ausschnitt wird später natürlich passend zum Gabelkopf sauber ausgearbeitet.
Anschließend wird großzügig mit Uhu Endfest verklebt.
So und jetzt kommt’s….
Ich hab einen Fehler gemacht den ich aber erst gemerkt habe als ich die Ruderhörner schon drin hatte.
Das angezeichnete was ich bis auf die Oberschale verlängert habe war ja nicht die Verlängerung zur Gestängeachse sondern der Rand des Servos.
Somit sitzen meine Servos später etwas weiter Richtung Außenflügel und die Rippe mit dem Gegenlager liegt nicht unter der Schale.
Ärgerlich, aber halb so wild. Da mach ich eine passende Rippe oder Steg um noch eine saubere Verbindung hinzubekommen.
So, Lösung gefunden. Ich Drucke Rippen aus PETG-CF mit 100 Füllung welche dann zwischen Ober und Unterschale geklebt werden. Anschließend wird diese Rippe dann großzügig mit der Rippe des Kugellagers verklebt.
Die Ruderhörner sind drin und der Kleber ausgehärtet. Jetzt kommen die Servos rein.
Alle Rahmen werden angeschliffen und entfettet. Genauso auch die Servoschächte.
Für alle 4 Ruder habe ich ein Gestänge erstellt (Länge zienämlich egal) um ein Verbindung zwischen Servoarm und Ruderhorn zu bekommen.
Die Servoschächte streiche ich dünn mit Kleber ein – da wo der Rahmen hinkommt. Auch die Carbonrahmen werden großzügig mit Kleber benetzt.

Anschließend wird der Rahmen eingesetzt und das Gestänge im Servoarm eingehängt.
Dann fahre ich den Servoarm möglichst weit Richtung Holm, so das der Gabelkopf die bestmögliche Führung im Doppelservoarm hat. Somit ist die Ausrichtung aller Teile zueinander gegeben.
Jetzt sind die Rahmen fest und ich konnte die zusätzlichen Verbindungsrippen für unter / Oberschale einkleben.
Material ist Carbonverstärktes PETG mit 100% Füllung.
Die Klebestellen an Oberschale und Unterschale wird mit Kleber bepinselt und auch die Rippe selbst wird an den Kontaktstellen benetzt. Hierfür habe ich den Kleber mit etwas Baumwollflocken und Trixo angedickt. So bleibt der Kleber auch da wo er sein soll und läuft nicht davon.
Um die Rippe an die richtige Position zu bringen habe ich einen ganz dünnen Stab, mit minimal Sekundenkleber angeheftet. So lässt sich die Rippe sauber und entspannt an die richtige Position setzen. Ist die Rippe an Ort und Stelle so fixiere ich sie an den beiden Ecken zur Oberschale mit einem Tropfen Seku. Dann sitzt diese fest und ich kann mein Hilfsstab wegbrechen, brauche ich ja schließlich für alle Rippen.
Nachdem dies dann ausgehärtet war habe ich die Verbindung zwischen Carbonrippe (Gegenlager) und der Zusatzrippe geklebt.
Einfach eine ordentliche Mumpe angeführt und den Hohlraum gefüllt.
Zuvor habe ich jedoch noch kleine Streifen Schaumstoff um die Schraube vom Servoarm / Kugellager positioniert.
Warum? Damit weder Schraube noch das Kugellager etwas vom Kleber abbekommt.
Wenn der Kleber fest ist kann der Schaumstoff dann wieder entfernt werden.
PS: falls sich der ein oder andere fragt warum die Vergrößerung des Servoausschnittes so unschön umgesetzt wurde.
Ich habe mir angewöhnt in Arbeitsschritte, welche man später nicht sieht und es für die Funktion unwichtig ist, keine Zeit und Arbeit zu investieren die nicht sein muss.
Weiter ging es mit dem Erstellen der Kabelsatzes.
Hier verwende ich immer ein Kabel welches 2x 0,5 und 1x 0,3 Quadrat hat.
Die 6- poligen MPX Stecker sind schnell angelötet und anschließend wird am Kabel für die Flächen die Kabel / Stecker mit Heißkleber vergossen.
Den MPX-Stecker an der Fläche lasse ich schwimmend, am Rumpf wird fest eingeklebt.
Die Ausschnitte am Rumpf und in der Fläche sind schon serienmäßig ausgefräst.
Am Rumpfausschnitt muss ganz minimal nachgearbeitet werden damit der Stecker sauber in den Ausschnitt passt.
Die Aussparungen in dem Flächen vergrößere ich großzügig das das Handling später angenehm ist.
Die Stecker welche in den Rumpf kommen kann ich nicht mit der Form vergießen da die beiden Stecker dann nicht mehr reinpassen (Rumpf zu schmal)
Hier habe ich die Kontakte einfach von Hand, so wenig wie möglich und ohne Form mit Heißkleber benetzt –
quick and dirty.
Anschließend hab ich den Teil der Stecker, der nachher in Kontakt mit dem Kleber ist angeschliffen.
Erst habe ich die Stecker im Rumpf mit etwas Seku fixiert und anschließend mit 5min Epoxy verklebt.
Beim ersten Stecker war das easy, da konnte man bequem mit einem dünnen Stab durch die noch offene Aussparung des anderen Stecker den Kleber anbringen.
Beim 2ten Stecker war es dann etwas fummelig.
Aber jetzt sind sie drin und fest.
Auch am Gestänge fürs V-Leitwerk habe ich mal angefangen. Es werden 4mm CFK Rohre als Schubstangen mitgeliefert.
Ebenso Kugelpfannen in welche die Kugelköpfe von der Leitwerksanlenkung später eingeclipst werden.
Die Kugelpfannen haben einen M2 Gewindeanschluss und das CFK Rohr 1mm Wandung, passt also perfekt eine M2 Gewindestange als Verbidung.
Ich persönlich finde M2 grundsätzlich etwas schwach, da hier aber kein mm des Gewindws frei steht sondern komplett ummantelt ist gibt es hier keine Festigkeitsbedenken.
Die Kugelpfannen werden auf Gewindestangen aufgeschraubt und anschließend entfettet.
Die CFK Rohre raue ich innen etwas an.
Da kommt ein Bohrer zum Einsatz mit dem die Oberfläche angekreuzt wird. Auch hier wichtig: danach entfetten.
Verklebt wird Uhu Endfest 300. Dazu kommt großzügig Kleber ins Rohr und satt auf die Gewindestange.
Beim Einführen immer schön drehen, dadurch gelangt am meisten Kleber ins innere – so meine Erfahrung.
Was dann an Kleber austritt kann bequem abgewischt werden.
Anschließend stelle ich das Gestänge in die Ecke, mit den Kugelpfannen auf den Boden, so das der Kleber nicht in die falsche Richtung abhauen kann.
Als nächstes habe ich die Anlenkungen am Leitwerk selbst eingebaut. Hier wurde serienmäßig bereits eine Aussparung im Leitwerk gemacht und das gebogene Gestänge inklusive Kugelkopf ist auch einbaufertig.
Also alles angeschliffen und entfettet. Anschließend etwas Kleber in die Aussparung am Leitwerk und allen Klebeflächen. Auch das Gestänge wird gut mit Uhu Plus Endfest 300 benetzt. Ist das Gestänge da wo es hin soll so wird es von oben nochmals mit Kleber benetzt. So ist gewährleistet das es auch wirklich komplett vom Kleber umschlossen ist.
Während das aushärtet wurde ein passendes Rumpfbrett gezeichnet und Eins zur Probe gedruckt.
Zum Einsatz kommen hier die CM509 von KST. Absolut geile Servos für diesen Einsatzzweck. Die Kombination aus unserem CNC gefrästen Servoarm und der Gabelkopf mit Freischnitt sorgt dafüe das man den Gabelkopf bei einer Hebellänge von gerade mal 5,7mm einhängen kann. So bekommt man eine sehr steife und präzise Leitwerksanlenkung.
Achtung: die Verzahnung vom Cm509 passt nicht perfekt zu der unserer Servoarme. Für die Montage wird Kraft / Gewalt benötigt.
Nach dem am Testbrett alles gepasst hat wurde es aus schwarzem 2mm GFK gefräst. Die Einbauhöhe des Rumpfbrettes ist so gewählt das die Servos entlang der Längskante auf der Rumpfinnenwand aufliegen. Das Kabel des hinteren Servos lässt sich dann unterm vorderen Servo durchführen. Hierzu habe ich es mit etwas Tape dort befestigt, so wird der Einbau des Brettes einfacher.
Bevor es final eingebaut wird werden noch die anderen Servokabel in Frischhaltefolie eingepackt und nach vorne in dem Rumpf gelegt. Diese passen easy an den Servos vorbei. Hinterher durchfädeln macht jedoch weniger Spaß.
Die Folie dienst dazu das die Kabel nicht an der Rumpfwand festkleben falls sich etwas Kleber nach unten verirrt.
Dann wird das Brett ausgerichtet und an allen 4 Ecken mit einem Tropfen Seku fixiert. Hierzu nutze ich ein dünnes Stäbchen. Ein Tropfen Seku an die Spitze und schon kann man den Kleber exakt dort platzieren wo er hin soll.
Anschließend wurden noch schnell die Aussparungen für die V-Leitwerk Anlenkungen, hinten am Rumpf erstellt.
Etwas Kreppband aufgeklebt, Leitwerke so weit es geht aufgesteckt und die Stelle markiert. Dann die Ausschnitte solange anpassen bis die Ruder genug Platz haben um sich zu bewegen.
Den Verbinder fürs Leitwerk hat mir Mario bereits eingebaut. Dies ist ein V-Verbinder, also am Stück. Original Lieferumfang sind 2 einzelne Verbinder welche noch eingeklebt werden müssen.
Die Verbinder liefert Mario auf Anfrage mit (für kleines Geld).
Für den Einbau ist er gerade daran eine verständliche, bebilderte Anleitung zu schreiben.
Heute wurde ich per PN darauf hingewiesen das die Form und Position des Servobrettes nicht ganz perfekt sei. Warum? Das Ende des Bretts ist ziemlich genau an der Stelle wo vom CFK Gewebe in GFK Gewebe gewechselt wird. Dadurch könnte sich dort eine Sollbruchstelle ergeben. Das ist absolut richtig, danke für den Hinweis.
Darauf sollte man grundsätzlich immer achten beim Bauen.
Nun geht es ans Finale einbauen der Gestänge fürs V-Leitwerk.
Die Verbindung zwischen Gabelköpfe und CFK Rohre erfolgt über M2,5 Gewindestangen. Dazu muss das Rohr erstmal vorsichtig aufgebohrt werden.
Mein Tipp: gut und stramm mit Tape umwickeln bevor man bohrt, so verhindert man das das Rohr aufplatzt.
Da sich die Wandung des Rohrs durch die 2,5mm Bohrung auf 0,75mm verringert habe ich mich entschieden GFK Fasern um das Rohr zu laminieren.
Vorher das Rohr noch außen angeraut und entfettet. Sind die Fasern drauf so habe ich noch einen Schrumpfschlauch drüber gepackt.
Ganz vergessen, zuvor mussten die Rohre natürlich erstmal passend abgelängt werden. Dafür habe ich die beiden Leitwerke im Strak, mit Tape fixiert und die Servoarme auf 90 Grad zum Servo gestellt. Dann kann angezeichnet werden bis wohin die Gabelköpfe gehen und wo das Rohr beginnen soll. Die Schubstange fürs vordere Servo musste lch hinter dem hinteren Servo abtrennen. Da so kurze Servoarme zum Einsatz kommen würde das CFK Rohr am Servoabtrieb Streifen sobald man etwas Ausschlag betätigt.
Jeder mm Gewindestange die nicht ummantelt ist ist eine tendenzielle Schwachstelle. Also habe ich, auch wenn es echt komisch aussieht, nur den Bereich der Gewindestange frei gelassen wo es für die Bewegung notwendig ist.
Beim Einkleben der Gewindestangen ins Schubrohr wird großzügig Kleber ins Rohr und auf die Gewindestange gegeben. Anschließend mit einer Drehbewegung eingeführt.
Dann werden die Gabelköpfe am Servoarm montiert.
Nochmal checken ob die Leitwerke sauber im Strak fixiert sind und die Servoarme auf 90 Grad stellen. So ist gewährleistet das die Ruder nachher bei dieser Servostellung auf 0 stehen.
Anschließend wurde das Rumpfbrett mit schwarz eingefärbtem Uhu Endfest eingeklebt. Am Rumpfbrett habe ich entlang der Klebekante zuvor noch eine kleine Phase angeschliffen.
Jetzt ging es daran die finalen Gestänge für Wk und Qr zu erstellen.
Wer hier sauber arbeitet weiß das es bedeutet das das Gestänge sehr oft aus und eingebaut wird bis die Länge perfekt ist, das offset am Servo passt und die Ausschläge nach oben und unten so sind wie man es möchte.
Auch das Anpassen der Ausschnitte in der Oberschale gehört dazu. Das Gestänge soll sich natürlich frei bewegen können und nicht irgendwo gegen das Material arbeiten.
Anschließend habe ich noch die Kabel in die Flächen gezogen und Stecker amgecrimpt.
Damit das Kabel nicht so in den Flächen klappert werden Schaumstoffstücke angeklebt.
Als nächstes wurde der Akku gelötet. Für die Stromversorgung kommen hier 2S LiIonen mit 2900mAh Kapazität zum Einsatz.
Ich löte hier den Zepsus Magnetschalter direkt an. Zusätzlich wird ein Kabel mit Servostecker angelötet um den Akku laden zu können. Hier reicht auch ein kleiner Kabelquerschnitt, da läuft ja kaum Strom durch.
An das andere Ende des Zepsus werden 2 Kabel mit Servostecker angelötet. Somit kann ich am Empfänger den Strom auf 2 Eingänge verteilen.
Geht natürlich nur wenn man auch noch freie Steckplätze hat.
Bei mir kommt ein JETI R9 Slim zum Einsatz. Dieser passt perfekt in den Rumpf und der Akku kommt direkt darüber.
Alles sehr knapp, aber es passt.
In die Nase habe ich ca. 160g Bleikügelchen mit Uhu Endfest gemischt eingegossen.
Ich rate hier davon ab 5min Harz zu nehmen. Würde natürlich genauso halten, aber die Menge an Kleber die da zum Einsatz kommt wird echt sehr heiß beim Aushärten und das tut dem Rumpf sicher nicht gut.
Nachdem alles an Ort und Stelle sitzt kommt Schrumpfschlauch drüber. Um ein klein wenig den SP anpassen zu können werden noch 10g Blei Lose im Rumpf platziert, also mit Tape gesichert.
Es geht dem Ende zu.
Heute habe ich die Servodeckel angepasst, mit Uhu Por eingeklebt und anschließend Kleberahmen geplottet.
Als Servodeckel kommt Durchsichtiges Kunststoff zum Einsatz. Die Servoarm Streifen nur ein klein wenig. Hier werde ich noch den Heißluftfön ansetzen. Die Abdeckung erwärmen und den Servoarm hin und her laufen lassen. Dann passt sich die Abdeckung dementsprechend an. Das ist aber nur sinnvoll wenn der Servoarm wirklich nur ganz wenig zu lang ist. Ansonsten natürlich zu Servodeckeln mit passender Hutze greifen.
Selbstverständlich habe ich auch gleich noch heizkoffer.de und Slopepunk Schriftzüge geplottet und am Thor angebracht.
Der lackierte Slopepunk Schriftzug auf der Flächenunterseite ist ja durch die Servoschächte nicht ganz vollständig.
Hier hab ich Maß genommen und die beiden Buchstaben die betroffen sind ebenfalls geplottet.
Jetzt ist das Moped, bis auf die Settings eigentlich fertig.
Freu mich auf den Erstflug.
Für den Rumpf habe ich mir von Flyandcover eine Tasche machen lassen. Inklusive Verbindertasche innen.
Am Wochenende mache ich noch die Settings und dann ist dieses Projekt abgeschlossen.
Ach ja, einen Flitschenhaken hat der Thor natürlich auch noch bekommen
Inzwischen ist der Thor2 komplett programmiert und final ausgewogen.
Kommt also bald der Erstflug.
Mein Thor2 ist eine Hartschalen Version mit 2x200er CFK. Auch die Leitwerke sind aus 2x 80er CFK und dadurch etwas schwerer als die Standard Versionen.
Bei den normalen doppel CFK mit Stützstoff seit ihr ca 500g leichter in Summe.