Stingray von MaWi
Es wurden die Servos und Servorahmen vereint.
Davor habe ich die Servos auf der Unterseite mit Trennwachs behandelt, schließlich sollen die Servos später ja auch demontierbar sein.
Die HV120H und HV150H passen perfekt und bringen wahnsinns Stellwerte mit sich.
Die Auflageflächen für die Servodeckel habe ich freihand etwas verkleinert um die Servos und Rahmen einfacher montieren bzw. demontieren zu können.
Da man die Schnitte später nicht sieht wird hier nicht so sehr acht auf Optik gelegt.
Bei den WK verschwindet der Servoarm vollständig unter einem flachen Deckel.
Beim QR muss ich noch schauen welche Ruderhörner ich verbaue und ob ich den Gabelkopf am Servoarm bei 6mm oder 10mm einhänge.
Rahmen sind drin. Alle Klebeflächen wurden angeschliffen und entfettet.
Verklebt wird mit Uhu Endfest.
Vorm Einkleben wird die genaue Position bestimmt und angezeichnet und auf die andere Flächenhälfte übertragen.
Die Ausrichtung wird so gewählt das die Gestänge 90 Grad zum Scharnier laufen.
Jetzt heißt es warten bis Morgen, dann kann es weitergehen.
Heute nur ein kleiner, aber sehr wichtiger Baufortschritt.
Das Gegenlager wird zusätzlich mit der Unterschale verklebt und so ergibt sich dort ein sauberer Formschluss.
Auch wenn die Schalen der heutigen Modelle sehr steif sind bringt das zusätzliche verkleben nochnal Steifigkeit.
Die Anlenkungen der QR und WK sind inzwischen fertig.
Absolut spielfrei und bocksteif.
Ich war am Wochenende auf der GliderExpo und hatte die Stingrayfläche zum Ausstellen mit dabei.
Die Besucher waren absolut beeindruckt vom Ausbau und ich hoffe das der ein oder andere sich auch einen MaWi stingray bestellt.
Preis Leistung ist hier einfach Top und ich finde sowas muss einfach supportet werden.
Nun wieder zum Bau.
Ich habe den Gabelkopf (servoseitig) und das Gestänge montiert um den Verlauf des Gestänges markieren zu können.
So kann ich sehen wo ich den Durchbruch am Steg zu machen habe.
Ist der Durchbruch gemacht so wird das Gestänge durchgeführt und an der Schale markiert wo das Ruderhorn hinkommt.
Stück für Stück wird der Schlitz fürs Ruderhorn erstellt und das Ruderhorn mit Uhu Endfest 300 eingeklebt.
Wenn das dann fest ist wird das Gestänge erstellt und montiert. Bei den Ausschnitten in der Oberschale empfehle ich sich Stück für Stück langsam ranzutasten bis es passt. Ist der Ausschnitt mal zu groß dann gibt es kein zurück mehr.
So, nach etwas Pause liegt der Stingray jetzt wieder auf dem Bautisch. Die Nase hatte der Hersteller ja leider zu weit hinten abgeschnitten. Ich habe einen Spinner gefunden der einigermaßen passt. leider hat er den Spant auch nicht parallel zum Schnitt eingeklebt. An der Nase kann ich nichts mehr wegschleifen um dies zu korrigieren, sonst passt der Spinner nicht mehr und die nächste Größe ist keine Wahl.
Also habe ich einen Adapter gedruckt (PETG-CF) der zwischen Motor und Spant kommt um dafür zu sorgen das der Spinner und der Schnitt parallel sind und der Motor beim verschrauben auch vollflächig aufliegt.
Hätte ich nur an einer Stelle unterfüttert – zwischen Motor und Spant so würden die anderen beiden Stellen wo verschraubt wird keine ordentliche Auflagefläche gehabt.
Auch die Anlenkung des Höhenruders habe ich mir angeschaut und losgelegt. Ich werde das Servo direkt hinten einbauen.
Das ChaServo HV120H passt gut. Die beiden Kugellager habe ich in die Aussparugnen geklebt und ein Messingrohr abgelengt so das dies dazwischen passt. Das der Kugelkopf nicht abhauen kann wenn man das Gestänge entfernt und auch bei der Bewegung nicht nach links oder rechts rutscht wurde ein Teil gedruckt um alles an Ort und Stelle zu halten.
Links und rechts vom Abstandshalter wurde eine gedruckte Scheibe verklebt um den Halter an Position zu halten. So kann sich der Halter easy bewegen und nicht abhauen. Dort wo der Kugelkopf sitzt wurden kleine Vertiefungen gemacht das dieser quasi einrastet und fixiert ist. Alles ist super leichtgänig und das Messingrohr mit dem Abstandshalter wurden dann final mit Uhu Endfest verklebt.
Martin von MaHo hat mir noch ein ordentliches Schutztaschenset für das gute Stück gemacht. Irgendwie muss der Stingray ja an den Hang transportiert werden
Nach einer längeren Pause ging es am Stingray weiter.
Da die mitgelieferten Holzspanten schon beim Anschauen auseinander gefallen sind wurden diese aus CFK gefräst.
Beim Einkleben des SR-Abschlussspants heißt es probieren und rantasten bis es passt. Mit 2 kleinen Tropfen Seku lässt sich der Spant fixieren und das SR zum Test anstecken. Wenn es nicht passt kann es einfach wieder rausgebrochen werden.
Inzwischen ist der SR Spant und der Spant, welcher hinten in den Rumpf kommt, verbaut.
Wenn man das Ganze so einbaut das das SR zur Rumpfkontur passt dann ist Nacharbeit nötig um die gewünschten Ausschläge des SR (45mm) zu erreichen.
Also wurde die Wandung am Rumpf (Übergang zum Seitenruder) deutlich dünner geschliffen und auch minimal gekürzt.
Jetzt sind die Ausschläge machbar ohne das das SR gegen das Material kämpfen muss.
Das wellige Ende wird natürlich noch plan geschliffen…
Akku- und Servobrett sind eingeklebt. Hierfür wurde Uhu Endfest 300 verwendet welcher etwas eingefärbt wurde.
Das CHAServo DS20 ist perfekt fürs SR.
Beim Erstellen der Klebenaht wurde nicht darauf geachtet das es besonders schön wird – halten muss es…!!!
Wer hier eine optisch schöne Verklebung möchte kann zum Beispiel den Rumpf um 45 Grad drehen, so das der Kleber eine schöne Phase zwischen Rumpf und Brett bildet.
Ebenso kann mit Kreppband Am Rumpf und Brett eine Kante gezogen werden.
Wenn der Kleber leicht angezogen ist einfach das Band abziehen und mab hat eine sauber Kante.
Weiter ging’s an der Seitenruderanlenkung.
Angelenkt wird per Seile.
Ein Doppelgabelarm mit Kugelköpfen ist hier die perfekte Lösung.
Zwischen Kugelkopf und Seil wird jeweils ein Spannschloss verbaut. Damit lassen sich die Seile sehr bequem spannen und lockern.
Die Eintrittslöcher am Rumpf, für die Seile habe mit Hilfe eines Lasers und einer längeren Stange bestimmt.
Den Laser so ausgerichtet das er das er auf Höhe des Ruderhorns am SR und des Servoarms sitzt. So sehe ich den späteren Verlauf des Seiles.
Mit dem längeren Stab habe ich (auf dem Rumpfrücken den Verlauf der Seile (überkreuz) dargestellt und so konnte ich die passende Eintrittsstelle Am Rumpf festlegen.
Gestern konnte ich den Stingray soweit fertig bauen.
Die Kabel für den Rumpf wurden gelötet und mit Hilfe eines Einbaurahmens platziert.
Den Rahmen habe ich von innen an den Rumpf geklebt. Mit sekunde fixiert und anschließend mit einer 5m Harz-mumpe verklebt.
Den Einbaurahmen und Rumpf zuvor natürlich angeschliffen und entfettet.
Das kein Kleber in den Stecker läuft habe ich ein Gegenstück montiert und zwischen die beiden Teile eine Frischhaltefolie platziert.
Anschließend wurden die Kabel verlegt und der Empfänger platziert.
Ein Teil des Dekors und die Kleberänder für die Servoabdeckungen wurde auch schon geplottet.
Heute habe ich das Dekor des Stingrays von weiß auf schwarz geändert. Das weiß sieht nicht so cool aus auf dem leuchgelb. (Unterseite bleibt weiß)
Programmiert und final ausgewogen wurde der Stingray auch. Ein Abfluggewicht von knapp 6,4kg finde ich super.